
Ausbildung Manualtherapeut:in Hund für Nichtmediziner:innen 2027/28

Ausbildung zum Manualtherapeut:in für Hunde 2027/2028
Die Ausbildung zum Manualtherapeut:in für Hunde vermittelt Ihnen fundierte theoretische Kenntnisse und umfangreiche praktische Fähigkeiten aus den Bereichen Manualtherapie, Osteopathie und Physiotherapie am Hund.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Anatomie, Biomechanik und Pathologie mit der praktischen Befundung und Behandlung. Ziel ist es, Ihnen ein solides Verständnis medizinischer Zusammenhänge und gleichzeitig ein breites Spektrum an praktisch anwendbaren Behandlungstechniken zu vermitteln.
Aufbau und Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung gliedert sich in acht Module à dreieinhalb Tage. Zwischen den einzelnen Kurseinheiten liegen jeweils etwa acht Wochen. Dadurch haben Sie ausreichend Zeit, die vermittelten Inhalte nachzuarbeiten, theoretisches Wissen zu vertiefen und praktische Techniken zu üben.
Durch die zeitlichen Abstände zwischen den Modulen kann die Ausbildung berufsbegleitend absolviert werden. Für das Selbststudium sollten Sie zusätzlich etwa zehn Stunden pro Woche einplanen, um die theoretischen Grundlagen sicher zu beherrschen und optimal auf die folgenden Module vorbereitet zu sein.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung richtet sich an alle Berufsgruppen und Interessierten, die ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten im Bereich der Manualtherapie, Osteopathie und Physiotherapie für Hunde fundiert aufbauen oder erweitern möchten.
Medizinische oder anatomische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die erforderlichen Grundlagen werden während der Ausbildung ausführlich und praxisnah vermittelt. Ein großes Interesse an Anatomie, Biomechanik, Orthopädie, Pathologie und medizinischen Zusammenhängen sowie Erfahrung im Umgang mit Hunden bilden jedoch die Grundlage für eine erfolgreiche Teilnahme.
Praktische Ausbildung mit dem eigenen Hund
Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es erforderlich, einen eigenen Hund mitzubringen. Wenn Sie mehrere Hunde besitzen, dürfen Sie diese ebenfalls gerne mitbringen.
Voraussetzung ist, dass Ihr Hund sozialverträglich gegenüber Artgenossen ist oder von Ihnen bei Hundebegegnungen zuverlässig geführt und gemanagt werden kann. Auf dem gesamten Hofgelände sowie im Lehrraum besteht Leinenpflicht.
Hündinnen während ihrer Läufigkeit können leider nicht zur Ausbildung mitgebracht werden.
Von den Grundlagen zum vollständigen Behandlungskonzept
Die acht Module bauen systematisch aufeinander auf: Anatomie verstehen → Strukturen palpieren → Bewegung beurteilen → Funktionsstörungen erkennen → Befunde zusammenführen → gezielt behandeln → Behandlungsergebnisse beurteilen.
Der hohe Praxisanteil, die kleine Teilnehmergruppe und die kontinuierliche Wiederholung der Lerninhalte sollen gewährleisten, dass Sie nicht nur einzelne Techniken erlernen, sondern am Ende der Ausbildung in der Lage sind, einen Hund strukturiert zu untersuchen, Befunde fachlich einzuordnen und daraus ein individuelles manualtherapeutisches Behandlungskonzept abzuleiten.
Kleine Ausbildungsgruppe – Klasse statt Masse
Es ist mir besonders wichtig, Sie bestmöglich und individuell auszubilden. Deshalb ist die Teilnehmerzahl auf maximal zehn Personen begrenzt. Die kleine Gruppe ermöglicht eine intensive Betreuung, ausreichend Zeit für praktische Übungen und die individuelle Begleitung jedes einzelnen Teilnehmenden.
Lernunterlagen
Zu Beginn der Ausbildung erhalten Sie drei umfangreiche Skripte, die Ihnen das mühsame Suchen und Sammeln von Lerninhalten ersparen. Diese drei Skripte bilden die theoretische Grundlage der Ausbildung und entsprechen in ihrem Umfang etwa drei Lehrbüchern.
Veranstalter & Hauptdozent
Tierarzt Maximilian Welter
Unterstützt werde ich durch ein Team aus weiteren tierärztlichen Kolleg:innen sowie Physiotherapeut:innen.
Veranstaltungsort
Heidgeshof
Heidgesweg 31, 53913 Swisttal
Kursdaten
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Modul I: Do.11.11. - So. 14.11.2027
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Modul II: Do. 28.01. - So. 30.01.2028
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Modul III: Do. 23.03. - So. 26.03.2028
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Modul IV: Do. 04.05. - So. 07.05.2028
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Modul V: Do. 27.07. - So. 30.07.2028
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Modul VI: Do. 28.09 - So. 01.10.2028
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Modul VII: Do. 19.10. - So. 21.10.2028
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Modul VIII: Fr. 17.11. - So. 19.11.2028
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Abschlussprüfung: Sa. 09.12. + So. 10.12.2028
Kurszeiten
Donnerstags bis Samstags von 10:00 -18:00 Uhr, einstündige Mittagspause
Sonntags von 10:00 - 13:00 Uhr
Verpflegung und Versorgung
Wasser, Kaffee und Tee stehen Ihnen während der Ausbildung im Lehrraum zur Verfügung.
Für Ihre Mittagsverpflegung sorgen Sie bitte selbst. In der näheren Umgebung befinden sich verschiedene Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten.

Schwerpunkte der Ausbildung
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Anatomie und funktionelle Anatomie des Hundes
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Biomechanik in Theorie und Praxis
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orthopädische und pathologische Grundlagen
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osteopathische und physiotherapeutische Befundung
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Befundung und Behandlung der Gelenke der Gliedmaßen
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Befundung und Behandlung der Wirbelsäule
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Massage-, Weichteil- und Faszientechniken
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manualtherapeutische, osteopathische und physiotherapeutische Behandlungsmethoden
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craniosacrale Therapie am Hund
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Trainingstherapie und Equipmentberatung
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praxisorientierte Verknüpfung von Befund, Pathologie und Behandlung
Die Pathologie nimmt innerhalb der Ausbildung einen hohen Stellenwert ein. Ziel ist es, nicht lediglich Behandlungstechniken zu erlernen, sondern auch die medizinischen Zusammenhänge zu verstehen, die hinter unterschiedlichen Beschwerden und Bewegungsauffälligkeiten stehen können.


Ausbildungsinhalte – die acht Module im Überblick
Die Ausbildung ist wie folgt strukturiert aufgebaut. Anatomische und physiologische Grundlagen werden von Beginn an eng mit Palpation, Befundung und praktischen Behandlungstechniken verknüpft. Mit fortschreitender Ausbildung werden die einzelnen Inhalte zunehmend zu vollständigen Untersuchungsgängen und individuellen Behandlungskonzepten zusammengeführt.
Regelmäßige Wissensüberprüfungen, Wiederholungseinheiten, Hausarbeiten, Fallbeispiele und praktische Übungen unterstützen dabei, das Erlernte nachhaltig zu festigen.
Modul I - Anatomische Grundlagen und Anatomie der Vordergliedmaße
Datum: 11.11. - 14.11.2027
Das erste Modul schafft die anatomischen und manualtherapeutischen Grundlagen für die weitere Ausbildung.
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Einführung in die Manualtherapie des Hundes sowie Grundlagen der Osteopathie
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Einführung in parietale, viszerale und craniosacrale Therapie; Möglichkeiten und Grenzen osteopathischer Behandlung
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anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen, medizinische Nomenklatur und Literaturempfehlungen
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knöcherne Anatomie der Vordergliedmaße: Scapula, Humerus, Radius, Ulna, Ossa carpi, Ossa metacarpalia und Phalangen
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Palpation der knöchernern Strukturen der Vordergliedmaße
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Arthrologie
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Glenohumeralgelenk, Articulatio cubiti und Karpalgelenke
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Muskulatur des Schultergürtels, Schultereigenmuskulatur, Unterarm- und Zehenmuskulatur
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intensive praktische Palpationsübungen, Wiederholungen und begleitende Lernvideos
Bereits im ersten Modul wird großer Wert darauf gelegt, theoretisches anatomisches Wissen unmittelbar am Hund zu ertasten und praktisch anzuwenden.
Modul II - Massage, Faszien und Anatomie der Hintergliedmaße
Datum: 28.01. - 30.01.2028
Zu Beginn erfolgt eine Wissensüberprüfung der Inhalte aus Modul I mit anschließender gemeinsamer Besprechung und Klärung offener Fragen.
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Einführung in klassische Massagetechniken, praktische Eigenerfahrung und ransfer auf den Hund
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Massagetechniken am Hund und Ganzkörpermassage in Theorie und Praxis
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Anatomie und Physiologie des Fasziensystems sowie Faszienphysiologie
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Rezeptoren der Faszien und ihre therapeutische Ansprache
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allgemeine Faszientechniken am Hund
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Knochenphysiologie
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knöcherne Anatomie der Hintergliedmaße: Ilium/Beckenregion, Femur, Tibia, Fibula und Tarsus
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Palpation der knöchernen Strukturen der Hintergliedmaße
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Definition des Begriffs Läsion und Einführung in manualtherapeutische Behandlungsprinzipien
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praktische Erarbeitung grundlegender Behandlungsprinzipien am Beispiel des Glenohumeralgelenks
Modul III - Befundung und Behandlung der Vordergliedmaße
Datum: 23.03. - 26.03.2028
Das Modul III beginnt mit einer Wissensüberprüfung der Inhalte aus Modul II sowie der Besprechung fachlicher und praktischer Fragen.
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Befundung und Behandlung von Scapula und Glenohumeralgelenk
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Pathologien von Scapula und Schultergelenk
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Grundlagen der Muskelphysiologie
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Befundung und Behandlung der Articulatio cubiti und Articulatio carpi
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Pathologien von Ellenbogen, Karpus und Zehengrundgelenken
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Befundung der Zehengrundgelenke
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vollständiger Untersuchungsgang der Vordergliedmaße
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Gangbildanalyse mit Schwerpunkt Vordergliedmaße
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Verknüpfung von Gangbild, Palpationsbefund und Gelenkbefund
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theoretische Vorbereitung auf ISG, Articulatio coxae, Articulatio genus und Tarsalgelenke
Datum: 04.05. - 07.05.2028
Nach der Wissensüberprüfung zu Modul III werden offene Fragen besprochen und die bisher erlernten Untersuchungstechniken praktisch wiederholt.
Schwerpunkt Vordergliedmaße
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Wiederholung der vollständigen Befundung und Behandlungstechniken
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Gangbildanalyse, Palpation und Befundung
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strukturierte Befundbesprechung und Behandlung der Vordergliedmaße
Schwerpunkt Hintergliedmaße
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Muskulatur der Beckenregion, Beckenboden- und Beckeneigenmuskulatur
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Palpation der Muskulatur und knöchernen Strukturen
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Articulatio coxae, Articulatio genus und Tarsus – jeweils Befundung und Behandlung
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Pathologien von Hüft- und Kniegelenk
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Gangbildanalyse sowie vollständige Palpation und Befundung der Hintergliedmaße
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vergleichende Betrachtung von Vorder- und Hintergliedmaße
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Adspektion von Vorder- und Hintergliedmaße
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Vorstellung und Besprechung der Hausarbeiten
Modul IV - Vertiefung Vordergliedmaße und Befundung der Hintergliedmaße
Datum: 27.07. - 30.07.2028
Das Modul V bildet einen wichtigen Meilenstein innerhalb der Ausbildung und beinhaltet die Zwischenprüfung. Anschließend werden die bisherigen praktischen Kenntnisse zur Befundung und Behandlung der Vorder- und Hintergliedmaßen wiederholt und miteinander verknüpft.
Schwerpunkt Wirbelsäule
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knöcherne Anatomie, Physiologie und Biomechanik der Wirbelsäule
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Bandscheiben und Bandstrukturen
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Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS)
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anatomische Orientierung und praktische Palpation
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Stammmuskulatur in Theorie und Praxis
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Pathologien der Wirbelsäule
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Befundung und Behandlung von Iliosakralgelenk und Sacrum
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Gangbildanalyse mit besonderem Augenmerk auf Rumpf und Wirbelsäule
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Zusammenhänge zwischen Extremitäten, Becken und Wirbelsäule
Ergänzende Therapieansätze durch tierärztliche
Kollegin Maike Geißler
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Akupressur
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Aromatherapie und Aromaöle
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Lasertherapie
Modul V – Zwischenprüfung und Anatomie der Wirbelsäule
Datum: 28.09 - 01.10.2028
Nach der Klärung allgemeiner Fragen steht zunächst die praktische Befundung und Behandlung der Wirbelsäule im Mittelpunkt.
Manualtherapeutische Inhalte
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Befundung und Behandlung der Hals-, Brust -und Lendenwirbelsäule
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Palpation der Wirbelsäule, Gangbildanalyse und strukturierte Befundung
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Befundbesprechung und Behandlungsplanung
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Pathologie relevanter Muskelerkrankungen
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strukturierte Anamnese, Adspektion, Palpation und vollständige manualtherapeutische Befundung
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Zusammenführung der Einzelbefunde und Entwicklung eines individuellen Behandlungsplans
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praktische Behandlung des Hundes
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Teilnehmerreferat zum Thema Schädelformen beim Hund
Training, Equipment und therapeutische Begleitung
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Equipment und Trainingshilfsmittel
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Erkennen und Einschätzen von Schmerzanzeichen
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Besonderheiten im Umgang mit Tierschutzhunden
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allgemeine Trainingsprinzipien
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Belastung und Training während der Wachstumsphase
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Hundesport und Auswirkungen auf den Bewegungsapparat
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Trainingstherapie bei spezifischen Erkrankungen
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Calming Signals und Tellington TTouch
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Erarbeitung eines ersten vollständigen Fallbeispiels
Modul VI – Wirbelsäulenbehandlung, vollständiger Befund, Trainingstherapie
Datum: 19.10. - 21.10.2028
Nach einer Wissensüberprüfung mit gemeinsamer Besprechung und Klärung offener Fragen erfolgt die Einführung in die craniosacrale Therapie am Hund.
Craniosacrale Therapie
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Grundlagen sowie Anatomie und Physiologie des craniosacralen Systems
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Schädelknochen, Sacrum und funktionelle Zusammenhänge
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Bedeutung der Diaphragmen
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craniosacrale Befundung und Untersuchung
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spezielle Palpations- und Behandlungstechniken
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praktische Übungen am Hund und Selbsterfahrung unter den Teilnehmenden
Weitere medizinische Schwerpunkte durch tierärztliche Kollegin
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Kastration und mögliche Auswirkungen auf den Bewegungsapparat
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Grundlagen der allgemeinen Schmerztherapie beim Hund
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Erkennen und Einschätzen von Schmerzen
Modul VII – Craniosacrale Therapie und Schmerztherapie
Datum: 17.11. - 9.11.2028
Im Abschlussmodul werden die Inhalte der gesamten Ausbildung zusammengeführt. Ziel ist es, aus den über die vorherigen Module erworbenen Einzelkompetenzen einen vollständigen, strukturierten manualtherapeutischen Untersuchungsgang mit daraus abgeleiteter Behandlung zu entwickeln.
Prüfungsvorbereitung und Gesamtbefund
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ausführliche Besprechung des vollständigen Befundbogens
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Wiederholung der kompletten parietalen Befundung
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Wiederholung und Vertiefung der Gangbildanalyse
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intensive Wiederholung prüfungsrelevanter Anatomie und typischer Prüfungsfragen
Praktische Arbeit in Kleingruppen
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vollständiger Untersuchungsgang mit Anamnese, Adspektion, Gangbildanalyse und Palpation
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vollständige parietale Befundung
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Interpretation und Zusammenführung der Befunde
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Behandlungsplanung und praktische Behandlung
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Dokumentation und Erstellung eines prüfungsorientierten Befund- und Behandlungsberichts
Fallarbeit und Abschluss
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Bearbeitung von drei vollständigen Fallbeispielen
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Verknüpfung von Anatomie, Biomechanik, Pathologie, Befundung und Therapie
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gemeinsame Abschlussbesprechung und Klärung letzter fachlicher Fragen
Modul VIII – Integration, Prüfungsvorbereitung und Fallarbeit
Abschlussprüfung
Datum: 09.12. + 10.12.2028




Fragen zur Ausbildung?
Sie möchten vor Ihrer Anmeldung noch etwas zur Ausbildung, zu den Voraussetzungen oder zum Ablauf wissen?
Gerne können Sie mich vorab telefonisch kontaktieren.
Tierarzt Maximilian Welter, Telefon: 0162 4151690
Literaturempfehlungen zur Ausbildung:
Zur Vertiefung der Ausbildungsinhalte und zur Unterstützung des Selbststudiums empfehlen ich den Teilnehmenden ausgewählte Fachliteratur aus den Bereichen Anatomie, Biomechanik, Pathologie, Osteopathie, Manualtherapie und Physiotherapie des Hundes.
Die Literatur dient der Vor- und Nachbereitung der einzelnen Module und soll insbesondere dabei helfen, anatomische und medizinische Zusammenhänge zu festigen und die in der Ausbildung vermittelten praktischen Inhalte theoretisch zu vertiefen.
Besonders empfohlene Kernliteratur:
Welter-Böller, Barbara; Welter, Maximilian; John, Hedi:
Faszientherapie beim Hund
2., aktualisierte Auflage. Thieme, 2025
Hohmann, Mima:
Bewegungsapparat Hund
3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Thieme, 2025
Manuelle Therapie beim Hund
2., aktualisierte Auflage. Thieme, 2025
König, Horst Erich; Liebich, Hans-Georg:
Anatomie der Haustiere. Lehrbuch und Farbatlas für Studium und Praxis.
8. Auflage. Thieme, 2024
Weiterführende Literatur:
Nickel, Richard; Schummer, August; Seiferle, Eugen:
Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Band I: Bewegungsapparat.
Fischer, Martin S.; Lilje, Karin E.:
Hunde in Bewegung
Koch, Daniel; Fischer, Martin S.:
Lahmheitsuntersuchung beim Hund
Hohmann, Mima:
Physiotherapie in der Kleintierpraxis

